Kraulkurs

Wenn beim Laufen nichts spannendes passiert, gibt es mal wieder Neues aus dem Hallenbad: Samstags ist Kraulkurs. Da der Trainer beobachtet hat, dass bei den meisten von uns der vordere Arm zu früh wegsackt, sollen wir eine ganz vertrackte Übung machen: linken Arm nach hinten an den Körper anlegen, der rechte macht Armzüge. Dabei nur nach links atmen und darauf achten, dass der Armzug aus der Streckung heraus nach hinten erst startet, wenn die Nase wieder nach unten zeigt. Ich bin komplett verwirrt. Auf dem Rückweg dieselbe Übung in die andere Richtung. Nicht nur, dass ich koordinatorisch ziemlich überfordert bin, es kommt unweigerlich ans Tageslicht, dass ich auch sonst nicht richtig atme: meistens bin ich mit Ausatmen noch nicht fertig, wenn ich schon den Kopf aus dem Wasser drehe – und jetzt diese neue Herausforderung. Auch als wir wieder andere Übungen machen, grüble ich dauernd noch über den verfrühten Armzug nach und komme ständig durcheinander. Tststs, da gefällt mir die Übung 25m „Kraulen ohne Atmen“ doch viel besser – mit Flossen versteht sich, sonst würde ich ertrinken. Atmen stört irgendwie. Ich glaube, jetzt muss ich erstmal noch ein bisschen Youtube gucken, wie die das dort machen…

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